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DRK-Ortsverein Neuried e.V.
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Die neue Satzung des DRK Ortsverein Neuried.de

beschlossen durch den Landesausschuss des DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V. am 04.07.2012 in der Fassung der 2. Änderung vom 27.02.2016 und der Mitgliederversammlung am 10. März 2017

Bericht der Badischen Zeitung

Foto: Jasmin Bertsch

NEURIED-ALTENHEIM. Was tun, wenn im Notfall der Rettungswagen auf sich warten lässt? Die Neurieder müssen sich darüber nicht mehr so große Sorgen machen. Das Pilotprojekt "Helfer vor Ort", eine Zusammenarbeit von 14 Neurieder Rot-Kreuzlern und Feuerwehrleuten, überbrückt seit 1. September 2016 überlebenswichtige Minuten bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Mit dem Initiator Jürgen Mohrbacher hat Ulrike Derndinger gesprochen.

BZ: Sind die Rettungsdienste so langsam, dass Sie um das Leben der Neurieder fürchten?Mohrbacher: Nein, aber die drei Rettungswachen liegen alle 15 Kilometer entfernt. Wir wollten die Helfer-vor-Ort-Gruppe schon seit 20 Jahren machen. Das hat nicht geklappt. Vor einiger Zeit ist aber die Rettungswache in Offenburg umgezogen und nun ist Neuried noch weiter weg. Auch von den Wachen in Kehl und Lahr ist die Gemeinde weit entfernt. Die Neurieder Feuerwehrleute stellten fest, dass sie bei Einsätze meistens viel schneller vor Ort waren.BZ: Also haben Sie als Vertreter des Roten Kreuzes und die Feuerwehr nun doch die "Helfer vor Ort" gegründet.

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Mohrbacher: Ja. Es geht darum, erweiterte lebensrettende Sofortmaßnahmen schnellmöglich zu bieten, bis der Rettungsdienst kommt. Wir wollen damit die Zeit verkürzen, in der keine Therapie stattfindet. Bei Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt sind wenige Minuten entscheidend, ob das Hirn weiter geschädigt wird. In der Regel sind wir in fünf Minuten vor Ort, der Rettungsdienst trifft im Durchschnitt zehn Minuten später ein.

BZ: Was muss so ein Helfer können?

Mohrbacher: In insgesamt 76 Stunden wird man zum Sanitäter und zum Helfer vor Ort ausgebildet. Man lernt Blutdruck und Blutzucker zu messen und wie ein Einsatz abläuft. Es werden auch psychologische Aspekte vermittelt. Ein großer Teil ist, die Patienten zu beruhigen.

BZ: Wie viele Einsätze hatten Sie bereits?

Mohrbacher: 14 Personen haben bis heute 145 Einsätze absolviert. Wir werden von der Leitstelle mitalarmiert.

BZ: Das klingt nach viel in der kurzen Zeit.

Mohrbacher: Wir haben Neuried in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeder hat dort Einsätze, wo er bestenfalls wohnt. Die Altenheimer Gruppe, fünf Feuerwehrleute, betreut Altenheim und Müllen. Der Rest, sechs Rot-Kreuzler und drei Feuerwehrleute, stammt aus Dundenheim, Ichenheim und Schutterzell und versorgt diese Ortschaften. Per Handybotschaft tauschen sich die Gruppen aus, wer zu den Einsätzen fährt, damit nicht mehr als zwei Personen kommen. Wir sind gut eingespielt. Am Anfang waren wir mal bei einem Verkehrsunfall zu sechst. Jetzt pendelt es sich bei ein bis zwei Einsätzen pro Woche ein. Das ist machbar.

BZ: Zu welchen Einsätzen sind Sie, neben Schlaganfall und Herzinfarkt, schon gerufen worden?

Mohrbacher: Massive Bauchschmerzen, bewusstlose Personen, Knochenbrüche, und wir haben auch schon Leute ins Bett gebracht, wenn es die Angehörigen nicht mehr allein schafften und den Rettungsdienst alarmiert haben. Es beruhigt die Leute, wenn wir vor dem Rettungsdienst da sind und schon mal vorbereitend behandeln.

BZ: Bei den Einsätzen tragen Sie einen Rucksack mit sich. Was ist da drin?

Mohrbacher: Sauerstoff, Messgeräte und Verbandsmaterial. Die vier Rucksäcke, von denen einer 800 Euro kostet, wurden von der Gemeinde Neuried bezahlt.

BZ: Sie sind gut eingespielt, suchen aber auch noch Neueinsteiger.

Mohrbacher: Ja. Wir bräuchten mehr Helfer, die tagsüber verfügbar sind. Man kann es nur empfehlen: Die Einsätze sind interessant, man lernt viel. Und man muss, um mitzumachen, nicht zwangsläufig Mitglied bei der Feuerwehr oder im Roten Kreuz werden. Im April beginnt in Neuried eine neue Ausbildungsstaffel.

Zur Person: Jürgen Mohrbacher (58) ist Vorsitzender des Roten Kreuzes in Neuried und koordiniert die Ausbildung zum Helfer vor Ort. Der Fachpfleger für Anästhesie und Intensivpflege unterrichtet als Gesundheitspädagoge an der Akademie der Uniklinik Freiburg Auszubildende in Pflegeberufen. Er lebt in Dundenheim. Kontakt: juergen.mohrbacher[at]drk-neuried[dot]de

Neuwahlen der Bereitschaftleitung

Neuwahl der Bereitschaftsleitung

Am 24.01.2017 fand in Neuried Dundenheim im DRK Raum (Lindenfeldhalle) um 20:00 Uhr die Bereitschaftsversammlung statt.

Bei der Bereitschaftsversammlung wurde Neuwahlen durchgeführt

Es wurde wie folgt gewählt:

Bereitschaftsleiter:

Uwe Bertsch

Bereitschaftsleiterin:

Jasmin Bertsch

Stellvertreter der Bereitschaftsleitung:

Michael Tscherter

Thorsten Hansert

In der Mitglieder Versammlung am 10.03.2017 wird die Bereitschaftsleitung bestätigt.

Helfer vor Ort

Foto: Jasmin Bertsch

Helfer vor Ort in Neuried

seit dem 01.09.2016 ist die Gruppe Helfer vor Ort (HvO) Neuried fest im Alarmierungssystem der Integrierten Leitstelle Ortenau verankert. Die Mietglieder werden zeitgleich, bei entsprechendem Einsatzstichwort, mit dem Rettungsdienst alarmiert. Ziel der HvO-Gruppe ist es, die Zeit vom Eingang des Notrufs bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit qualifizierter Erster Hilfe zu überbrücken.

Alle Mitglieder der HvO Gruppe haben als Mindestausbildung einen Sanitätskurs sowie die Sonderausbildung „First Responder“ absolviert.

Zur Ausstattung der Helfer vor Ort zählt ein Sanitätsrucksack mit Sauerstoff sowie ein AED Gerät.

Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes so gering wie möglich zu halten, fahren die Mitglieder der HvO-Gruppe überwiegender mit Ihren Privat PKW zum Einsatz.

Schauübung am 27.08.2016

Am kommenden Samstag den 27.08.2016 findet eine Schauübung in der Sozialstation Ried statt.

Das DRK Ortsverein Neuried e.V. unterstützt den DRK Ortsverein Meißenheim- Schwanau bei dieser Übung, die ab 14 Uhr an der Sozialstation Ried in Meißenheim beginnt.

Das Übungsszenario wird sein, das eine Verpuffung im Technikraum stattfinden wird, dabei werden mehrere Personen von leicht bis schwer verletzt. Eine Evakuierung des Gebäude wird durchgeführt


Haben Sie Interesse zuzuschauen dann kommen Sie um 14 Uhr an die Sozialstation Ried in Meißenheim.

DRK Ortsverein Neuried e.V.

 

Blutspende Termin 19.07.2016

Vielen Dank den 179 erschienenen Spende willigen Damen und Herren die zum Blutspendetermin am 19.07.2016 in Ichenheim in die Langenrothalle kamen. Leider mussten 15 Spende willige zurück gewiesen werden so das mit einem Ergebnis von 164 Konserven mit nach Baden Baden genommen werden konnte Blut ist bis heute der unersetzbar wichtigen und nicht künstlich herstellbaren "Lebenssaft" . Durch die hohe Spenderbeteiligung kam es hier und da zu Wartezeiten, die von allen bereitwillig hingenommen wurden.

Danke aber auch den ehrenamtlichen Helfern, ohne die die Durchführung einer solchen Aktion undenkbar wäre; Helfer in der Küche, im Spenderimbiss, im Transport, im Ruheraum, in der Logistik, an den Entnahmebetten, an der Anmeldung.

Unser nächster Arbeitseinsatz

Anlässlich der 950 Jahr Feier von Ichenheim findet am 15 und 16 Juli 2016 das

Mundart Theaterstück „d´Furzidee“ von Philipp Brucker als Uraufführung statt.


Dieses Theaterstück wird bei gutem Wetter als Freilichttheater auf der Waldreitanlage

in Ichenheim aufgeführt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Reithalle verlegt.


Der DRK Ortsverein Neuried e.V. übernimmt an dieser Veranstaltung die Bewirtung.

SWD Ichenheim Calssic

Foto:Thorsten Hansert

Vom 16.06-19.06.2016 übernahm der DRK Ortsverein Neuried e.V. mit Unterstützung des DRK Ortsverein Schwanau den SWD unsere Helfer leisteten über die vier Tage 96 Einsatzstunden.

Reittunier Ichenheim Clasiccs 2016

vom 16.06. - 19.06.2016 findet zum 37. das große Reittunier Ichenheim Classics statt.

Für den Sanitätsdienst wurde der Ortsverein Neuried e.V. beauftragt,  den wir zusammen mit unserem Nachbar Ortsverein aus Schwanau übernehmen.

Unser Ehrenamtlichen Helfer sind zu folgenden Zeiten an der Waldreitanlage in Ichenheim vor Ort.

 

                                                 16.06.2016  Donnerstag  13:00 - 20:30 Uhr

                                                 17.06.2016  Freitag          07:00 - 20:00 Uhr

                                                 18.06.2016  Samstag       07:00 - 22:00 Uhr

                                                 19.06.2016  Sonntag        07:30 - 18:00 Uhr

Im Notfall erreichen Sie uns direkt über 0160/99617186 oder über die Notruf Nr. 112

Brandeinsatz Nonneweier 03.05.2015

Foto:Florian Kopf

Zum einem weiteren Brandeinstatz ging es am 04.05.2016.

Bei einem Feuer in einem Gemeindewohnheim in Schwanau-Nonnenweier wurden am Abend des 04.05.2016 drei Bewohner verletzt - einer davon schwebt in Lebensgefahr –er wollte sich mit einem Sprung aus dem ersten Stock in dem Gebäude in der Hauptstraße retten. Das Feuer brach gegen 21.30 Uhr in dem eineinhalbgeschossigen Wohnhaus aus. Die Löscharbeiten waren kurz nach Mitternacht beendet.

Brandeinsatz Ottenheim 02.05.2016

Foto Florian Kopf

Großbrand in einer Scheune in Schwanau-Ottenheim:

In der Stallung eines Bauernhofes war am Montagmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Stallung wurde durch den Brand komplett zerstört. Drei Menschen wurden leicht verletzt, einige Tiere sind den Flammen wahrscheinlich zum Opfer gefallen.

Nach dem Brand einer Stallung mit angrenzender Unterstellmöglichkeit für landwirtschaftliche Geräte dürfte der Schaden in die Hunderttausende gehen. Drei Menschen wurden leicht verletzt.

Nachdem erste Zeugen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei gegen 12.30 Uhr informiert hatten, war es den hinzugeeilten Wehrleuten zwar noch gelungen die angrenzenden Gebäude vor der Brandhitze zu schützen, die Stallung selbst wurde laut Polizei  allerdings Raub der Flammen. Nach ersten Ermittlungen wird nicht ausgeschlossen, dass auch Tiere dem Feuer zum Opfer fielen. Einige der befreiten Tiere wiesen Verletzungen durch den Brand auf.

Obwohl die überwiegende Anzahl der mehr als 50 untergebrachten Rinder durch das mutige Einschreiten eines Familienmitgliedes aus dem brennenden Stall befreit werden konnte, dürfte für einige Tier jede Hilfe zu spät gekommen sein. Die Gebäudereste konnten am Montagnachmittag noch nicht betreten werden.

Die Feuerwehren aus Lahr, Neuried und Schwanau waren mit 78 Kräften am Einsatzort. Im Zuge der Löscharbeiten haben sich zwei Feuerwehrleute und der zuerst einschreitende Helfer leichte Verletzungen zugezogen

Bericht: BO

25 Jahre einheitliche Europäische Notrufnummer

Die Einführung der europaweit einheitlichen Notrufnummer wurde vom Ministerrat bereits am 29. Juli 1991 beschlossen. Der Rat legte dabei fest, dass unter der Notrufnummer 112 in allen EU-Mitgliedsstaaten die Bürger/innen die Möglichkeit erhalten, gebührenfreie Notrufe durchführen zu können. Mittlerweile ist sichergestellt, dass Hilfesuchende in 38 Ländern Europas unter der einheitlichen Notrufnummer 112 die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei über Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse erreichen. Allerdings wissen in Deutschland nur 17 Prozent (Eurobarometer, 2013) der Bürgerinnen und Bürger, dass die 112 europaweit gilt.

Quelle:www.europa-zentrum.de

First Responder

Ab Frühjahr 2016 wird es auch in der Gemeinde Neuried First Responder Gruppen (=Helfer vor Ort) geben. Aufgaben dieser Gruppen ist die Erstversorgung von Verletzten/Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Gruppen  werden von Mitgliedern der DRK Ortsvereine Neuried und Schwanau und der Feuerwehr Neuried gestellt.

Momentan werden die Mitglieder der zukünftigen First Responder Gruppen geschult.

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